Ganes
Die Dämonen schmiegen sich behutsam an. Sie flirren entlang
seelenvoller, eingängiger Melodien. Die Geister springen
als Stimmen, mal feenhaft schwebend, dann wieder fest auf
dem Boden des Lebens tanzend, zwischen sanften, lieblichen
Wellen. Der kleine Fluss, der diese Musik führt, mäandert
zwischen weltläufigen und niemals aufdringlichen
Ethnoklängen und eingängigen Popelementen. An seiner
Oberfläche tut der Klangfluss das friedlich, Aber in der
Tiefe entwickelt sich ein kräftiger Sog, Doch keine Angst!
Die Dämonen und Geister, die in ihm wohnen, sind drei gute.
Sie wollen nichts Böses. Sie wollen gefangen nehmen durch
die Schönheit von Klang. Und diese Geister bekommen ihre
Stimmen von den Schwestern Marlene und Elisabeth Schuen und
deren Cousine Maria Moling. Und nur wenn diese Geister
gereizt werden, etwa durch die soulige Tiefe des Basses,
durch erdige Gitarren, die in markanten Riffs für kurze
Momente die Führung übernehmen, durch ein funkig
angehauchtes Geflecht aus Tanzbarkeit und Einfühlsamkeit,
dann können sie auch Verwünschungen
aussprechen.

Marlene
Schuen - voc, violine
Elli Schuen - voc, violine
Maria Moling - voc, gitarre, percussion
Nick
Flade - keyboards
Kilian Reischl - gitarre
Thomas Käfel - drums
Andi Bauer - Bass